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»Wundertütenfüller«
tip, Berlin Magazin
African Tango
Stephan Sarek erzählt von einer unvorbereiteten Elternschaft zweier junger Menschen, ihren Schwierigkeiten, auf der Flucht vor der Polizei sich einander zu nähern, von Ängsten und deren Überwindung, von falschen und verkannten Freunden, Vertrautheit und Fremdsein, Hass und Neid. Und davon, dass die Wahrheit vielschichtig ist und wir alle nur Teil des Ganzen sind.
Der vierte Roman des «Wundertütenfüller» Stephan Sarek handelt von Maria und Björn, die sich ineinander verliebt haben. Sie werden kurzerhand und ungewollt «Leiheltern» für ein afrikanisches Kind, dessen leibliche Mutter nämlich nicht mehr aufzufinden ist. Das kleine Mädchen können sie nicht zur Polizei bringen, da sie ja selbst auf der Flucht sind. Der Tango beginnt und plötzlich hat Björn eine Idee.
Es ist ein junger, spritziger Roman über Verantwortung und Liebe, in typisch Sarekscher Manier purzeln die Ereignisse durcheinander. Wer «Das Truthuhnparadies» gelesen hat, wird hier eine abwechslungsreiche Fortsetzung der Geschichte um Maria und Björn finden, deren Verlauf und Ausgang auch nicht-Sarek-Leser begeistern wird. Vor allem amüsant sind die Szenen, in denen das Truthuhn «Kirk», es ist Björn in Berlin entlaufen, immer wieder auftritt. |
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