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Mitleid(en) ist witzig!
Es gibt sie auch unter uns, die Leidenden. Eine Gruppe, die ver-schiedener nicht sein könnte: große, kleine, dicke, dünne, blonde, brünette männliche und weibliche. Sie haben alle eines gemeinsam: sie tragen eine Last mit sich, die sie eigentlich loswerden wollen. Ein Leiden oder zwei oder sogar noch mehr. Das Leiden ist hartnäckig, kommt von außen angeflogen oder entsteht in einem selbst und lässt einen nie im Stich, so lang es uns begleitet. Es ist genauso unterschiedlich wie diejenigen, die es befällt. Und wie man dem Leiden ein Ende setzt, ist ebenfalls eine variantenreiche Angelegenheit. Manchmal werden Leiden auch gepflegt anstatt bekämpft, zur Schau gestellt anstatt versteckt. In dem Handbuch für Leidende sind Rake-Autoren vereint, die von den typischen Leiden unserer bildungs- und kulturweisenden Breitengrade erzählen. Vom Leiden an zu viel Selbstlosigkeit über das Leiden an der Liebe bis hin zu ganz speziellen Leiden wie dem der Soap-Fans oder dem der Vegetarier finden Sie hier besondere Texte, die zum selbstironischen Blick in den Spiegel einladen. Und auch wenn Sie sich nicht selbst wiedererkennen: leiden Sie ruhig ein wenig mit, denn: geteiltes Leid ist halbes Leid!
Mit Geschichten von
Stephan Sarek (Ich leide, also bin ich)
Paul-Albert Wagemann (Geheimtips für Leidende) Axel Marquardt (Bei uns Daheim) Susanne Puls (Das Leidensdreieck) Roland Griem (Das Leiden der Liebe) Stefanie Claußen (Vegetarierleiden) Sara Johannsen (Das Leiden der Soap-Fans) Bernd Zeller (Die Erroristen) Gerlis Zillgens (Die ersten Leiden des jungen G.) Thomas Wieczorek (Das Leiden, der unentbehrlichste Faktor der heutigen modernen Gesellschaft)
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