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Seemannsgarn
In der Titelgeschichte besuchen Postbote Süverkrüpp und dessen Enkel den Leuchtturmwärter Hannes. Und der hat eine Menge zu erzählen. Von dem krummen Leuchtturm, den er bei Sturm mit seinem Paddelboot wieder gerade zog, von Pinguinen, die bei ihm zum Teetrinken erscheinen und von einem jungen Paar, das eines Nachts vor seinem Leuchtturm auf einem Tretboot ankommt und gar nicht genau weiß, wo es ist
Sareks Geschichten handeln von Menschen, denen im Alltag Nicht-Alltägliches widerfährt. Etwa seinem Freund Günther, der in ein Paralleluniversum geraten ist und ihn mit seinem geliehenen Handy anruft: »Telefonierst du etwa mit meinem Handy?«
»Klar. Womit denn sonst?«
»Bist du verrückt? Weißt du, was das kostet?«
»Bleib ruhig. Ich denke, du hast ne City-Option? Neunundzwanzig Pfennig.«
»Aber doch nicht aus einem Paralleluniversum.«
Nach »Können Pinguine fliegen?«, »Das Truthuhnparadies«, »Der Mumiengarten« und »Das Hanfkraftwerk« ist »Seemannsgarn« Sareks fünftes Buch. Er reift zu einem Kultautor. Er ist der »Wundertütenfüller« (tip, Berlin Magazin), der seine Leser immer wieder aufs Neue verzaubert. »Die Geschichten, die ein wenig ins Surreale abdriften, in Bereiche, bei denen die harten Konturen der Realität zu verschwimmen drohen, sind Sareks Metier. Das Ganze ist originell und spannend und wunderbar ironisch-witzig, mit leichter Hand geschrieben.« (Lüneburger Landeszeitung)
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